Der Umbau

Im Jahre 1996 haben wir den alten Hof in Kobbicke am Dorfanger von den Alteigentümern, die mittlerweile in Westdeutschland wohnten gekauft. Nach etlichem bürokratischem Hin- und Her konnte dann mit den Baumaßnahmen begonnen werden.

Der Hof war 1959 von der Familie Keller in einer Nacht- und Nebelaktion verlassen worden, zu diesem Zeitpunkt war er in einem tadellosen Zustand. Im Jahre 1996 – nach vielen Jahren der „Gemeindenutzung“ und LPG-Nutzung war er in einem erbärmlichen Zustand. Die gesamten Dächer waren kaputt- teilweise eingefallen. Das Wohnhaus war ebenfalls nur bewohnt, aber nie vernünftig renoviert worden. Der gesamte Hof war vermüllt. Wir beschlossen das Haus komplett zu entkernen.

Im Januar 1997 begann das Abenteuer „Baustelle Klobbicke“.  Nach dem völligen Entkernen kam der langsame Wiederaufbau, der sich wie gewohnt bei Altbauten immer noch etwas schwieriger gestaltet, als zu Beginn angenommen. Der tragische Unfall meines Lebensgefährten Bernie, warfen das Projekt um ein halbes Jahr zurück - zumal die Bank natürlich entsprechend reagierte! Typisch!  Trotz aller Schwierigkeiten haben meine Kinder und ich weitergemacht. Im Oktober 1998 konnten wir dann endlich einziehen. Die obere Etage und die Küche waren fertig, aber das genügte uns. So kamen wir endlich aus unserem Einzimmerappartement.

Nachdem das Haus einigermaßen fertig war kam die Scheune dran. Auch hier wurde zuerst das Dach erneuert und dann das Mauerwerk saniert. Der Kuhstall mit dem heutigen Laden musste noch etwas warten dieser Bereich ist erst im Jahre 2000 mit neuen Fußböden und Fenstern und Türen usw. saniert worden.


Im Herbst 2006 konnten wir dann sogar unser Haus mit einem neuen Putz versehen.